Fast daran geglaubt, dass alles besser werden würde.
All die Zeit über daran festgehalten, als ob es lebensnotwendig wäre.
Einer Enttäuschung nach der anderen widerfahren -
Jedoch niemals mit dem Gedanken gespielt, aufzugeben.
Ungesundes Festhalten an etwas, was man loslassen sollte.
Auch an das Loslassen niemals auch nur ein einziges Mal gedacht.
Vielleicht, weil es zu verletzend gewesen wäre -
Vielleicht aber auch, weil das Gewissen,
das Wichtigste im Leben zu verlieren, zu groß gewesen wäre.
So unerklärlich & sinnlos jede Sekunde auch schien -
Irgendwas in mir ließ mich immer weiter kämpfen, weiter hoffen.
Ich wollte niemals die Schwache sein, die zu deinem Vergnügen
alles aufgibt - Sich selbst, ihr Leben, ihre Ziele.
Ich hab niemals wahrhaben wollen, dass ich die Einzige bin,
die bei alldem draufgeht & an sich selbst verzweifelt.
Immer versucht alles wieder auf die Reihe zu kriegen,
sobald es anders schien, als ich es wollte.
& doch warst du derjenige, der lächelnd dabei zusah,
wie ich Schritt für Schritt mehr an Gleichgewicht verlor
& es mir ganz allmählich den Boden unter den Füssen wegzog.
Jetzt scheint es dir egal, doch irgendwann wird sich alles dafür rächen ..
| Denn ich bin stärker, als du glaubst - Zumindest an der Oberfläche.
& etwas anderes als das, wirst du von mir sowieso nie mehr sehen .. |